VapeAttack Faktencheck – Es wird aufgeklärt und Lügen werden aufgedeckt

Immer wieder überlegen wir, wie wir zu einer besseren Aufklärung der Öffentlichkeit über das E-Dampfen beitragen können. Die Dampfer, die sich in verschiedenen Communitys im Internet bewegen, sind leicht zu erreichen, aber sie sind nicht das eigentliche Ziel. Unsere Intention ist es, Menschen, die nichts über das Dampfen wissen (oder durch die Medien falsch informiert oder manipuliert wurden) und vor allem auch Raucher zu erreichen, um ihnen die Möglichkeiten des E-Dampfens näherzubringen und sie darüber aufzuklären.

Mit den ExRaucher-Storys gelingt uns das schon recht gut. Gut 22% der Besucher kommen nicht von Seiten, die eindeutig der Dampfer-Szene zuzuweisen sind. Sicherlich mögen sich unter diesem Anteil noch etliche E-Dampfer befinden, aber es zeigt, dass die Storys auch zahlreiche „Unbeteiligte“ erreichen.

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Nachtrag: Markterhebung oder Studie?

Nun ist doch noch eine Antwort auf unsere Mail eingegangen. Grund für die Verzögerung war Arbeitsstau über den Feiertag. Das ist nachvollziehbar.

Es wurde mitgeteilt, dass es kein Geheimnis sei, dass die Firma Von Erl der Auftraggeber ist. Das ist logisch, denn spätestens nach Absenden der eigenen Antworten in der Erhebung erfährt man das ja auch.

Die Begründung dafür (für die Mitteilung des Auftraggebers erst nach Absenden des Fragebogens) ist, dass es ja zwei Fragen in der Erhebung gibt, bei denen verschiedene Hersteller – darunter auch Von Erl – genannt würden. Eine Nennung des Auftraggebers würde das Ergebnis dieser Fragen verfälschen.

Das klingt zunächst nachvollziehbar, aber ein wenig an den Haaren herbeigezogen. Es könnte höchstens Einfluss auf die eine Frage haben, wo danach gefragt wird, welche Hersteller man kennt. Aber wenn man Von Erl vorher nicht als Hersteller (und damit die Produkte) kannte, dann wird man kaum antworten, man kenne Von Erl, nur weil die Firma als Auftraggeber zu Beginn der Erhebung genannt wurde.

Insgesamt ändert die Antwort nichts an unserer Einschätzung, dass es sich vornehmlich um eine Markterhebung zur eigenen Marketing- und Produktoptimierung handelt.

Daran ist auch nichts auszusetzen, wie auch am Auftraggeber Von Erl nichts auszusetzen ist. Ein bitterer Beigeschmack bleibt trotzdem, weil die Markterhebung als „große Studie“ verkauft wird und suggeriert wird, es würden für die Allgemeinheit (und insbesondere für die Dampfer) interessante Daten erfasst. Hat man die Fragen beantwortet, dann stellt man fest, dass es mehr um Konsumgewohnheiten und Markenkenntnis geht und nur einige wenige Fragen zu anderen Themen abgefragt wurden. Letztere sind auch schon an anderen Stellen erfasst und ausgewertet worden.

Mit offenen Karten wäre das sicher besser angekommen. Wir werden der ausführenden Firma P8 GmbH noch eine Mail mit ein paar Hinweisen und Erläuterungen, wie die Szene so tickt, schreiben, damit sie verstehen, weshalb die Vorgehensweise eher zu einer grundsätzlichen Ablehnung führt, obwohl es eigentlich keinen Grund dafür gibt.

2. ÄnderungsV zur TabakerzV – Ein Schritt vor und 7/8. Schritt zurück

Es gibt nun ein Dokument mit Empfehlungen der Ausschüsse zur zweiten Änderungsverordnung zur Tabakerzeugnisverordnung.

Kurz zur Erläuterung: Gesetze und Verordnungen werden häufig aktualisiert und angepasst. Dies geschieht durch Änderungsgesetze und Änderungsverordnungen. Bei der TabakerzV steht nun eine zweite Aktualisierung an, bei der es – was uns E-Dampfer anbelangt – vornehmlich um Übergangsfristen und Aromenverbote (für fertige Liquids – Aromen als solche werden hier weder eingeschränkt noch irgendwie reguliert) geht.

Zunächst sollte Menthol in allen Varianten komplett und SOFORT (ohne Übergangsfrist – im Gegensatz zu „normalen echten“ Tabakprodukten, wo eine Frist bis 20.05.2020 gewährt wurde) aus den Liquids verbannt werden.
Dies wurde nochmals überarbeitet und zumindest eine Übergangsfrist bis zum 20.05.2020 auch für Menthol in Liquids eingeräumt.
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Markterhebung oder Studie?

Die eGarage berichtet am 29.04.2017 über die „world´s biggest vaping survey“, die kürzlich startete. Zum Launch dieser Erhebung wurden an etliche Adressaten (Forenbetreiber, Blogger, Magazin-/Zeitschriften-Redaktionen etc.) ähnlich lautende Mails mit dem Betreff

„Die weltweit größte Dampferstudie“

versandt. Ist es nun eine ungenaue Übersetzung des Wortes „survey“ (was ja sowohl Erhebung, Umfrage oder auch Studie bedeuten kann) oder wurde der Begriff „Studie“ mit Absicht gewählt? An Studien sind wir Dampfer ja immer interessiert, insbesondere, wenn sich diese hauptsächlich (wie in der Mail erläutert) an E-Dampfer richtet. Das Wort „Studie“ in Verbindung mit schmeichelhaften Beschreibungen des eigenen Web-Projekts ist geeignet, dass man schnell „Hurra“ ruft und teilnimmt… und auch Werbung für die „Studienteilnahme“ betreibt.

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Die Tabaksteuer-Konsultation ist „ausgewertet“

Schon am 06. März 2017 waren die Daten der Konsultation ausgewertet und können nun auf den Seiten der EU abgerufen werden. Die erfassten Daten sind dort aufbereitet. Man findet in verschiedenen Unterverzeichnissen die zusätzlich hochgeladenen Statements der Teilnehmer (die einer Veröffentlichung zugestimmt haben), sowie eine Zusammenfassung der erhobenen Daten: Statistics Export of Tobacco excise final

Diese Daten haben zunächst für uns erst einmal keine besondere Bedeutung, denn die Entscheidung, ob das E-Dampfen nun in die Richtlinie über Tabak-Verbrauchssteuer aufgenommen wird, steht auf einem anderen Blatt.

Trotzdem sind die Daten recht interessant.

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Speakers‘ Corner – Dampfer sprechen frei!

Wir alle (wir Dampfer) kennen es:
Es erscheint mal wieder ein Artikel übers Dampfen und wir lesen ihn gierig und finden mal wieder eine falsche Darstellung, sei es nun eine falsche Annahme zur Community, und handfeste Lügen.

Natürlich wollen und sollten wir das richtigstellen, und zwar öffentlich, also nutzen wir die Kommentarfunktion und hier wird‘s meistens tricky.

Entweder das Medium bietet gar keine Kommentarfunktion oder der Kommentar wird nicht freigeschaltet oder es sind keine Links erlaubt oder aber es wird dafür ein Abo verlangt (kostenlos oder kostenpflichtig) und jede Menge Daten, die wir einfach nicht hergeben wollen.

Dafür gibt es jetzt den Speakers‘ Corner von ExRaucher.

Hier könnt ihr entweder mit einem vorhandenen DISQUS Account (zur Registrierung sind nur eine E-Mailadresse und ein Benutzername notwendig) oder direkt per Webformular eure Kommentare einreichen.

Unter http://speakerscorner.xraucher.org/ haben wir für euch den Speakers‘ Corner eingerichtet. Unter https://disqus.com/home/channel/speakerscorner/ findet ihr auch den dazugehörigen DISQUS Kanal, der das Herz von Speakers‘ Croner darstellt. Denn hier werden die Kommentare gesammelt.

Dort solltet ihr den Artikel mit der Waybackmachine (archive.org) verlinken und euren Kommentar posten. Ein so erstelltes Thema kann dann jeder Dampfer kommentieren bzw. seinen eigenen nicht erschienenen Kommentar dort öffentlich machen.

Wir sind also nicht länger von der Zensur der Medien betroffen, die uns in ein schlechtes Licht rücken wollen.

Wer nach einem Artikel mit dem Titel sucht, wird auch den Speakers‘ Corner dazu finden.

Wenn Ihr bereits einen DISQUS Account habt, dann schaut unter „HOME“ auf eure Kommentare und findet die, die mit „Removed“, „Pending“ und „Marked as Spam“ markiert wurden und schickt uns diese Kommentare. Denn das sind die unterdrückten Kommentare. Ihr werdet vielleicht staunen, wie viele es davon eventuell gibt.

Die Anleitung zu Speakers‘ Corner findet ihr auf http://speakerscorner.xraucher.org/wie-speakers-corner-funktioniert/.

Bieten wir den Medien die Stirn mit einer großen unabhängigen Diskussionsplattform.

ExRaucher (IG) und die Frage nach den Steuern *** U P D A T E ***

Noch sind vier Wochen Zeit, an der Umfrage teilzunehmen. Wir sind nach wie vor davon überzeugt, dass es wichtig und sinnvoll ist, die gebotene Möglichkeit zur Meinungsäußerung zu nutzen, wie wir es im ersten Artikel ja ausgeführt haben.

Für alle, die sich vielleicht vom Verfahren der Teilnahme haben abschrecken lassen, ist es eine gute Idee, sich diesen Artikel der IG-ED durchzulesen, in dem wirklich Schritt für Schritt erklärt wird, wie man vorgehen muss und der ebenfalls mit deutschen Übersetzungen daherkommt, die sprachliche Hürden zu überwinden helfen:

Ein Europa 24 Sprachen Teil 2

 

ORF – Auch E-Zigaretten sind nicht harmlos – ExRaucher sagt Kontra!

Man sollte ja meinen, jetzt wo Frau Pötschke-Langer in Rente ist und ihre Nachfolgerin einen objektiveren Standpunkt zur E-Zigarette (=E-Dampfgerät) vertritt, würde man zumindest keine offensichtlichen Lügen mehr lesen.

Aber der Umwelthygieniker Manfred Neuberger hat wohl den Schuss noch nicht gehört und besteht auf unhaltbaren, längst widerlegten Standpunkten.

Da dieser Artikel gestern im Radio zu hören und in mehreren österreichischen Onlinemedien zu lesen war, sagen wir Kontra! (K_10: ORF – Auch E-Zigaretten sind nicht harmlos).

Wir haben seine Aussagen einer Prüfung unterzogen und sie konnten natürlich nicht standhalten.

Warnung – Gesundheitsgefahr beim Konsum von E-Zigaretten und E-Shishas! *** U P D A T E ***

Ende Jahr und doch noch ein Aufreger – und wie!

Klar, die Polizei bzw. deren Dienststellen, wie die Prävention ist eine Institution, die auf Gefahren unbedingt aufmerksam machen muss und das wird auch begrüsst.

Wenn diese aber so ausfällt, wie die Warnung vor der E-Zigarette und E-Shishas, dann kann dies nur zu einem Kontra! unsererseits führen.

Wer so plakativ und falsch informiert, der wird aufgefordert, das zu korrigieren oder zu belegen. Falsche Behauptungen und Aussagen führen zu Verunsicherung und ja sogar dazu, Menschen in Angst und Schrecken zu versetzen – und das völlig unnötig

Hier sei echt auch die Frage erlaubt, seit wann die Polizei „Propaganda“ betreibt?

*** U P D A T E ***

Bereits am Fr., 30. Dezember 2016 nachmittags wurde der gesamte Post incl. aller Kommentare von der Polizei Mittelhessen auf Facebook gelöscht. Was der Anlass für das Entfernen der Meldung war, ist bislang nicht bekannt. Auf Facebook war es ja bereits wieder „still“ geworden. Es wäre zu hoffen, dass sich die Verantwortlichen die sachliche und konstruktive Kritik, die es auch gab, zu Herzen genommen und den Artikel mit den manipulativen Inhalten vorerst aus dem Netz genommen haben. Wir sind gespannt, ob nun in nächster Zeit eine konkrete Warnung vor dem Konsum der sog. „Legal Highs“ veröffentlicht wird… denn die tut sicherlich not.

ExRaucher (IG) und die Frage nach den Steuern

Mitte November wurden wir auf die Consultation on excise duties applied to manufactured tobacco for revision of Directive 2011/64/EU aufmerksam. Es geht dabei darum, dass die bestehende Richtlinie über die Besteuerung von Tabakprodukten überarbeitet werden soll. Notwendig wurde dies unter anderem dadurch, dass es zahlreiche „neue“ Tabakprodukte gibt, die sich nicht in die bestehende Direktive einordnen lassen, sowie die Überlegungen, auch E-Dampf-Produkte eventuell dort aufzunehmen.

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