A_03: Frage an die Politiker – Denken denn SIE überhaupt an die Kinder?

Mail und offener Brief an alle Politiker in Deutschland

Ihre Kinder und rauchen

Um es vorweg zu nehmen, das wird ein emotionaler offener Brief an Sie, meine Damen und Herren Politiker werden. Eventuell  werden  Sie einige Fakten lesen, die Sie so noch nicht kennen. Diese sind aber belegt und fundiert. Sie werden von uns bestimmt nicht angelogen.

Ja, es kann sogar als Hilferuf der Dampfer gedeutet werden, denn die letzten Wochen wurden Sie mit angeblichen Fakten überhäuft, die nicht der Wahrheit entsprechen. Von machtbesessenen sturen Ideologen, die wohl ihr Ziel damit erreichen werden. Ja, da gehören sogar Ihre eigenen politischen Mitstreiter/-innen dazu: Frau Schwesig und Herr Schmidt.

Die Gegenseite, also die Nutzer der E-Zigarette (Dampfer), aber hat keine Lobby oder die Hilfe der Medien, darum wenden wir uns mit diesem offenen Brief an Sie.

Wie würde es Ihnen ergehen oder ergeht es Ihnen, wenn Ihre Kinder nach Hause kommen und Sie riechen, dass sie geraucht haben oder Sie sehen, dass Ihre Kinder rauchen? Es geht nicht nur um Ihre Kinder, sondern um alle Kinder und Jugendliche.

Wir Dampfer haben geraucht, 20 und mehr Zigaretten am Tag. Wir hatten teilweise bereits gesundheitliche Probleme, trotz allem kamen wir nicht von der Zigarette weg. Bitte, gehen Sie immer davon aus, dass dies auch Ihren Kindern passieren kann.

Wir alle wissen, dass wir bei Kindern und Jugendlichen mit Verboten doch nur das schüren, was wir nicht wollen. Verbote werden umgangen, damit sie dann doch zu ihrem Ziel kommen.

Was wir ja bereits beim Alkoholverbot sehen – trotz Verbots gibt es immer wieder Nachrichten über das „Komasaufen“ bei Jugendlichen!

Jede gerauchte Zigarette kann Raucher aus Ihren Kindern machen, egal, ob diese Päckchen nun mit Schockbildern verziert sind oder nicht. Da werden Ihre Kinder und die Tabakindustrie erfinderisch genug sein, dass diese Bilder nicht das Ziel haben werden, das anvisiert ist (z. B. in der Schweiz sind die Schockbilder seit Jahren auf den Zigarettenpackungen drauf. Das hindert keinen Raucher, die Zigaretten zu kaufen. Vor dem Laden schon öffnet er das Paket und raucht die erste Zigarette).

Nun aber haben wir das neue Jahr und wie der Mensch nun mal ist, er nimmt sich vor, für das neue Jahr einiges zu ändern, z. B. das Rauchen aufzugeben. Wir gehen mal weiter davon aus, dass der/die Raucher/-in Ihr Kind ist. Sie wollen Ihre Kinder unterstützen und gehen mit ihm/ihr in die Apotheke und lassen sich beraten.

Kaugummi und Bonbons, werden Sie sicher schon mal mitnehmen. Sie werden sich zwischen Pflaster und Spray entscheiden und tendieren zum Pflaster. Sie werden sehr gut beraten, stellen aber fest, dass Ihr Kind mit dem Pflaster auf dem Arm oder wo auch immer, für mindestens  12 Stunden dauerhaft über die Haut mit Nikotin versorgt wird – ist das nicht gefährlich? Ist das nicht zu viel? Und das für mindestens drei Monate? Die Haut kommt in direkten Kontakt mit dem Nikotin? Wie gefährlich kann das sein?

Da interessiert Sie das Spray doch viel mehr, da kann Ihr Kind einen Sprühstoß nehmen, wenn ihm danach ist. Schon mal ein Vorteil; Sie lassen sich die Zusammensetzung (Bestandteile) des Sprays erklären: Propylenglycol, Ethanol, Trometamol, Poloxamer, Glycerol, Natriumhydrogencarbonat, Levomenthol, Minze-Aroma, Frische-Aroma, Sucralose, Acesulfam-Kalium, Salzsäure 10 % (zur pH-Wert-Einstellung) und gereinigtes Wasser – und Nikotin, 1mg. Das wird direkt in die Mundhöhle gesprayt. Salzsäure? Hier sei  erwähnt, dass alle diese Stoffe u.a. in Cremes und Zahnpasta, Kosmetika und Medikamenten auch enthalten sind.

Also scheint das doch die Lösung zu sein! Ihr Kind kann von der Tabakzigarette wegkommen. Nun aber können wir Ihnen garantieren, dass Ihre Kinder so viele Sprays brauchen werden, dass es finanziell an die Grenzen kommen wird. Ein mg Nikotin bringt Ihr Kind nicht von der Tabakzigarette weg! Okay, dann haben wir doch noch die Bonbons und Kaugummis – nur führt ein Zuviel dieser Artikel  zu einem Nikotinüberschuss und somit zu einer sehr gefährlichen Lebenssituation.

Nun, endlich werden Sie sagen, wenn Sie bis hierhin gelesen haben, kommen wir zum Artikel der E-Zigarette (E-Dampfer oder schlicht Dampfe genannt).

Dieser Artikel sieht nicht einfach nur wie eine Tabakzigarette aus (diese sind meist auch von den Tabakmultis hergestellt und werden an Kiosken verkauft), nein es gibt tausende verschiedener Modelle und nein, diese sind nicht „nur“ blau und rosa mit den Strass-Steinen verziert, um die Kinder zu verleiten! Diese sind meist schwarz, silbern, aus Stahl, Aluminium usw. und mit Strass-Steinen sind die allerwenigsten Artikel verziert.

Diese Artikel sind nicht für die Kinder und Jugendlichen hergestellt und werden von den Shops an über 18-jährige verkauft. Sie werden uns nun sagen, „wer kontrolliert“ per Internet, dass keine Minderjährigen diese Artikel kaufen?

Bitte erlauben Sie uns eine erste Frage: Wer kontrolliert übers Internet, dass Ihre Kinder keine pornographischen Artikel oder Zigaretten kaufen?

Drei Millionen Rauchern und mehr hat die E-Dampfe geholfen, von der Tabakzigarette wegzukommen oder zumindest den Genuss der Tabakzigarette drastisch einzuschränken.

Die E-Dampfe bringt Menschen aller Art zusammen, über die Grenzen hinweg.  Die E-Dampfe und das ganze Drumherum ist als Hobby zu bezeichnen (bitte lesen Sie hier www.exraucher.org einige Geschichten), dann werden Sie uns Glauben schenken.

Meine Damen und Herren Politiker, mit der TPD2 und dem Referentenentwurf Teil 1, werden Sie Ihren Kindern eine Möglichkeit, nein eine erwiesen gute Möglichkeit nehmen, von der Tabakzigarette – von der tödlichen Tabakzigarette – wegzukommen.

Wollen Sie das wirklich verantworten? Wollen Sie dazu nur die Argumente des DKFZ, des BMEL hören, die von einer sturen Ideologie geführt werden? Die Politiker werden im Moment von Leuten des DKFZ an der Nase herumgeführt und vor allem, Sie meine Damen und Herren, werden manipuliert und werden somit Ihren Kindern schaden!

Wollen Sie das wirklich? Wollen Sie das Ihren Kindern antun?