Informationen finden, statt lange zu suchen

Oft wird bei Diskussionen rund um das E-Dampfen das Argument gebracht, dass es ja noch immer zu wenig Studien gäbe, dass die „Datenlage zu dünn“ sei. Wir Dampfer widersprechen dann (mit Recht) und führen an, dass es schon sehr viele Studien gibt, die die Vorteile und das fehlende Risiko des E-Dampfens belegen können.

Wird man aber gefragt, welche Studien das sind und wo man sie findet… dann wird es schwierig. Diese Studien sind nämlich weit verstreut, was logisch ist, da sie doch von zahlreichen unterschiedlichen Institutionen, Forschern etc. durchgeführt wurden.

Das bedeutet: SUCHEN! Was leider auch nicht zu allen interessanten oder wichtigen Ergebnissen führt. Es gibt einige, teilweise sehr gute und umfassende Studienlisten, die aber irgendwie nicht mehr wirklich weitergeführt werden. Außerdem ist es schwierig, die passende Studie herauszusuchen, weil diese oft in englischer Sprache verfasst sind und es meist auch keine Suchfunktion gibt.

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Warum openPetition – lohnt das? Ist sie eigentlich durchdacht?

Wie das Petitionsrecht funktioniert, muss uns zum Glück niemand erklären, weil wir Mitglieder im Team haben, die sich auf diesem Gebiet auskennen.
Weiterer Vorteil ist, dass uns auch keiner über die Auslegung und das Verständnis von Gesetzestexten belehren muss, weil auch in dieser Hinsicht in unserem Team entsprechende Kompetenz vorhanden ist.

Wer den Artikel im ExR-eport gelesen hat, sollte eigentlich wissen, dass diese Petition keine „klassische“ Petition an den Petitionsausschuss des Bundestages ist. Und wir wissen das auch, sonst hätten wir darauf nicht hinweisen können. Auch die Erwägungsgründe, eine freie Petition zu starten, haben wir dargelegt und zum Ausdruck gebracht, dass wir damit bewusst auf gewisse Möglichkeiten verzichten.

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Interessengemeinschaft ExRaucher – wer, was?

Wir haben die Gründung der Interessengemeinschaft ExRaucher im Dezember 2016 nicht an die große Glocke gehängt, weil wir uns selbst nicht wichtiger nehmen, als wir es sind. Das Team, aus dem die ExRaucher (IG) besteht, arbeitet bereits seit Mai 2015 zusammen. Seinerzeit haben wir das Projekt „ExRaucher“ gestartet, eine Webseite (http://exraucher.org), auf der E-Dampfer die Erfolgsgeschichte ihres Umstiegs auf das E-Dampfen veröffentlichen können. Sinn und Zweck war es, eine authentische Informationsseite über die realen Aspekte durch Geschichten existierender Menschen aufzubauen, um Entscheidungsträger darauf hinzuweisen, welches Potential im Dampfen steckt und dass ihre Entscheidungen echte Menschen und deren Gesundheit und Wohlergehen betreffen. Außerdem sollten die Storys auch dazu dienen, Tabakraucher auf die Möglichkeit und die Vorteile eines Umstiegs auf das E-Dampfen hinzuweisen und für alle Interessierten Informationen über das E-Dampfen bereitzustellen. Dieses Projekt läuft auch jetzt noch erfolgreich weiter, obwohl nur noch selten neue Geschichten hinzukommen. Die Zugriffszahlen bewegen sich wöchentlich im mittleren fünfstelligen Bereich, wobei die Klicks zu einem beachtlichen Teil aus Bereichen kommen, die mit dem E-Dampfen und der Dampfer-Szene nichts zu tun haben.

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Weshalb 2% Mentholanteil?

Die Forderung in der Petition nach 2% Mentholanteil als Höchstgrenze in Fertigliquids hat einen sehr konkreten Grund und ist korrekt errechnet. Ein Liquid mit einem Mentholanteil (damit ist die Substanz Menthol, ein farbloser, kristalliner Feststoff gemeint) von 2% ergibt einen kräftigen, aber gut genießbaren Geschmack.

Im Gegensatz zu vielen anderen Aromen, die man als Selbstmischer seinem Liquid zusetzt, ist Mentholaroma in der Regel nicht verdünnt oder gestreckt. Der überwiegende Teil von reinen Mentholaromen (nicht mit „Minzearomen“ zu verwechseln) enthalten Menthol im Verhältnis von 1:1 im Lösungsmittel. Die Dosierungsempfehlungen liegen bei diesen Mentholaromen bei bis zu 2%, was ein sinnvoller Wert ist. Eine etwas höhere Konzentration kann noch gut dampfbar sein, aber hier gilt dann das aus der Werbung bekannte Prinzip: „Ist es zu stark, bist du zu schwach.“

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Mengenbegrenzung für Menthol? Ein Zeichen setzen!

Petition: „Menthol ≥ 2%

Anfang Mai gab es positive Nachrichten. Das strikte Mentholverbot in Liquids ist mit der 2. ÄnderungsV zur TabakerzV gefallen. Liquidhersteller und Dampfer konnten aufatmen, weil zahlreiche Liquids nun weiter auf dem Markt bleiben können.

Diese positive Regelung hat aber einen Pferdefuß. Mit der Änderungsverordnung wurde gleichzeitig das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschat (BMEL) beauftragt, eine Höchstmenge für Menthol in Liquids festzulegen. Es wurde „argumentiert“ mit: „Um Risiken zu minimieren, ist ein Verbot von Menthol als Hauptaroma sinnvoll.“

„Argumentiert“ steht deshalb in Anführungszeichen, weil die vermeintlichen „Risiken“ weder benannt, noch belegt wurden. Es wurden einfach „Risiken“ behauptet, obwohl es viele zugelassene bzw. erlaubte Produkte (Konsumgüter , aber auch Medizin- oder Heilprodukte) gibt, die mit deutlich mehr Menthol daherkommen, als man für ein Liquid mit Menthol als Hauptaroma benötigt. Anscheinend ist Menthol nur „riskant“, wenn es in einem E-Dampfgerät verwendet wird (so ähnlich, wie das „gute“ Nikotin in NRT aus der Apotheke und das „böse“ Nikotin in E-Dampf-Liquids).

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Stimmungsmache als wissenschaftliche Debatte über Fakten getarnt

Das ist der Schluss, zu dem man durchaus kommen kann, wenn man die Kampagne der letzten Wochen zur E-Zigarette (ugs. falsche Bezeichnung für E-Dampfgerät) auf der Plattform „DieDebatte“ verfolgt hat.

DieDebatte („Mit dem Projekt Die Debatte wollen wir wissenschaftliche Fakten und Perspektiven in gesellschaftliche Debatten einbringen und Diskussionen anstoßen – Wir wollen zeigen, dass die Wissenschaft zu vielen Themen etwas beizutragen hat.“) ist ein Projekt der Organisation Wissenschaft im Dialog, dem SMC (science media center germany) und der TU Braunschweig und wird wie folgt „umrissen“:

Fake-News, alternative Fakten, Verschwörungstheorien: Bei vielen Themen, die in der Öffentlichkeit diskutiert werden, werden wissenschaftlich erwiesene Fakten in Frage gestellt oder ausgeklammert. … ‚Die Debatte‘ ist eine Plattform für die Diskussion aktueller kontroverser Themen aus der Wissenschaft und gleichzeitig ein Versuch, die wissenschaftliche Perspektive in öffentlich viel diskutierte Themen stärker einzubringen.

Quelle: https://www.wissenschaft-im-dialog.de/projekte/die-debatte/

Das suggeriert, dass das Projekt u. a. dazu dienen soll, fundierte wissenschaftliche Erkenntnisse zu bestimmten Themen in eine Debatte mit „der Bevölkerung“ einzubringen. Klingt erstmal gut. Aber scheinbar ist da etwas ausgesprochen schiefgelaufen oder die Kampagne dient ganz anderen Zwecken, nämlich der Propaganda bzw. der subtilen Beeinflussung der Leser.

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Wo sind sie denn… die Dampfer?

Es ist schon eine ganze Weile her, dass bei ExRaucher.org eine neue Story eingereicht wurde. Seltsam, denn es sind doch sicher viele neu auf das Dampfen umgestiegen… im letzten Jahr… oder so.

Klar… wenn man gerade erst mit dem Dampfen angefangen hat, dann mag man vielleicht nicht gleich mit seiner Umsteiger-Story um die Ecke kommen. Vielleicht hat man ja auch noch Angst, doch wieder rückfällig zu werden.

Das ist verständlich… aber nach ein paar Monaten nach erfolgreichem Umstieg, gibt es keinen Grund, nicht mit der eigenen Erfolgsstory hausieren zu gehen. Jede Story zeugt, welches große Potential im Dampfen steckt und kann dazu beitragen, dass Menschen, die noch Raucher sind, es vielleicht auch einmal ausprobieren. Werbeversprechen und Faktensammlungen sind gut und sinnvoll, aber eine Menge Storys von Menschen, die den Umstieg vom Rauchen zum Dampfen erfolgreich geschafft haben… und erleben durften, wie positiv sich das Dampfen auswirkt, sind oftmals noch überzeugender.

Die Storys bei ExRaucher.org werden jeden Monat zigtausend Mal angeklickt… und das nicht zum größten Teil aus „Dampfer-Kreisen“, sondern über Suchmaschinen oder über einen der zahlreichen Links in allen möglichen anderen Themenbereichen. Und das Interesse ist, obwohl nur noch wenig neue Storys dazugekommen sind, immer noch ungebrochen.

Je mehr Geschichten da zu finden sind, um so überzeugender ist die Aussage. Und es werden auch Skeptiker oder politische Entscheidungsträger immer wieder auf die Geschichten aufmerksam gemacht… und wenn es nur bei einem von hundert Fällen dazu führt, ein Umdenken einzuleiten, ist das schon ein enormer Erfolg.

Also los… traut Euch… es muss kein literarisches Meisterwerk sein… jeder kann seine Story schreiben… davon sind wir überzeugt! Viele Dampfer und wir freuen uns über DEINE Story… und sie kann dazu beitragen, die Öffentlichkeit besser über das Dampfen aufzuklären.

Das Mitmachen ist ganz einfach:

  • Schreibt Eure Story.
  • Schickt sie als Mail-Anhang (gängiges Format; am liebsten ist uns *.txt, *.doc(x), *odt… es darf aber auch *.pdf, *rtf etc. sein) an projektexraucher@xraucher org
  • Denkt bitte daran, in der Mail zu vermerken, falls Ihr damit einverstanden seid, dass die Story auch in das ExRaucher-Story-eBook aufgenommen wird.

Weitere Infos findet Ihr hier:

ExRaucher.org

ExRaucher.org – Mitmachen

ExRaucher.org – Einsetzen

 

Und nun… nix wie ran an die Tasten! 😉

VapeAttack Faktencheck – Huffingtonpost: Tatsächlich ist das Rauchen von E-Zigaretten jedoch gesundheitsschädigend.

Berlin, 13.07.2017 Am 11. Juli 2017 veröffentlichte die Autorin Caroline Knorr (Common Sense Media) in der Huffingtonpost Online den Artikel „5 Dinge, von denen du nicht möchtest, dass dein Kind sie im Internet lernt“ [1]. In dem Artikel wird auf die Gefahren hingewiesen, denen Kinder ggf. ausgesetzt sind, wenn sie unbetreut, unkontrolliert und selbstständig das …

[WEITERLESEN]

VapeAttack Faktencheck – Es wird aufgeklärt und Lügen werden aufgedeckt

Immer wieder überlegen wir, wie wir zu einer besseren Aufklärung der Öffentlichkeit über das E-Dampfen beitragen können. Die Dampfer, die sich in verschiedenen Communitys im Internet bewegen, sind leicht zu erreichen, aber sie sind nicht das eigentliche Ziel. Unsere Intention ist es, Menschen, die nichts über das Dampfen wissen (oder durch die Medien falsch informiert oder manipuliert wurden) und vor allem auch Raucher zu erreichen, um ihnen die Möglichkeiten des E-Dampfens näherzubringen und sie darüber aufzuklären.

Mit den ExRaucher-Storys gelingt uns das schon recht gut. Gut 22% der Besucher kommen nicht von Seiten, die eindeutig der Dampfer-Szene zuzuweisen sind. Sicherlich mögen sich unter diesem Anteil noch etliche E-Dampfer befinden, aber es zeigt, dass die Storys auch zahlreiche „Unbeteiligte“ erreichen.

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Nachtrag: Markterhebung oder Studie?

Nun ist doch noch eine Antwort auf unsere Mail eingegangen. Grund für die Verzögerung war Arbeitsstau über den Feiertag. Das ist nachvollziehbar.

Es wurde mitgeteilt, dass es kein Geheimnis sei, dass die Firma Von Erl der Auftraggeber ist. Das ist logisch, denn spätestens nach Absenden der eigenen Antworten in der Erhebung erfährt man das ja auch.

Die Begründung dafür (für die Mitteilung des Auftraggebers erst nach Absenden des Fragebogens) ist, dass es ja zwei Fragen in der Erhebung gibt, bei denen verschiedene Hersteller – darunter auch Von Erl – genannt würden. Eine Nennung des Auftraggebers würde das Ergebnis dieser Fragen verfälschen.

Das klingt zunächst nachvollziehbar, aber ein wenig an den Haaren herbeigezogen. Es könnte höchstens Einfluss auf die eine Frage haben, wo danach gefragt wird, welche Hersteller man kennt. Aber wenn man Von Erl vorher nicht als Hersteller (und damit die Produkte) kannte, dann wird man kaum antworten, man kenne Von Erl, nur weil die Firma als Auftraggeber zu Beginn der Erhebung genannt wurde.

Insgesamt ändert die Antwort nichts an unserer Einschätzung, dass es sich vornehmlich um eine Markterhebung zur eigenen Marketing- und Produktoptimierung handelt.

Daran ist auch nichts auszusetzen, wie auch am Auftraggeber Von Erl nichts auszusetzen ist. Ein bitterer Beigeschmack bleibt trotzdem, weil die Markterhebung als „große Studie“ verkauft wird und suggeriert wird, es würden für die Allgemeinheit (und insbesondere für die Dampfer) interessante Daten erfasst. Hat man die Fragen beantwortet, dann stellt man fest, dass es mehr um Konsumgewohnheiten und Markenkenntnis geht und nur einige wenige Fragen zu anderen Themen abgefragt wurden. Letztere sind auch schon an anderen Stellen erfasst und ausgewertet worden.

Mit offenen Karten wäre das sicher besser angekommen. Wir werden der ausführenden Firma P8 GmbH noch eine Mail mit ein paar Hinweisen und Erläuterungen, wie die Szene so tickt, schreiben, damit sie verstehen, weshalb die Vorgehensweise eher zu einer grundsätzlichen Ablehnung führt, obwohl es eigentlich keinen Grund dafür gibt.