Interessengemeinschaft ExRaucher – wer, was?

Wir haben die Gründung der Interessengemeinschaft ExRaucher im Dezember 2016 nicht an die große Glocke gehängt, weil wir uns selbst nicht wichtiger nehmen, als wir es sind. Das Team, aus dem die ExRaucher (IG) besteht, arbeitet bereits seit Mai 2015 zusammen. Seinerzeit haben wir das Projekt „ExRaucher“ gestartet, eine Webseite (http://exraucher.org), auf der E-Dampfer die Erfolgsgeschichte ihres Umstiegs auf das E-Dampfen veröffentlichen können. Sinn und Zweck war es, eine authentische Informationsseite über die realen Aspekte durch Geschichten existierender Menschen aufzubauen, um Entscheidungsträger darauf hinzuweisen, welches Potential im Dampfen steckt und dass ihre Entscheidungen echte Menschen und deren Gesundheit und Wohlergehen betreffen. Außerdem sollten die Storys auch dazu dienen, Tabakraucher auf die Möglichkeit und die Vorteile eines Umstiegs auf das E-Dampfen hinzuweisen und für alle Interessierten Informationen über das E-Dampfen bereitzustellen. Dieses Projekt läuft auch jetzt noch erfolgreich weiter, obwohl nur noch selten neue Geschichten hinzukommen. Die Zugriffszahlen bewegen sich wöchentlich im mittleren fünfstelligen Bereich, wobei die Klicks zu einem beachtlichen Teil aus Bereichen kommen, die mit dem E-Dampfen und der Dampfer-Szene nichts zu tun haben.

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Stimmungsmache als wissenschaftliche Debatte über Fakten getarnt

Das ist der Schluss, zu dem man durchaus kommen kann, wenn man die Kampagne der letzten Wochen zur E-Zigarette (ugs. falsche Bezeichnung für E-Dampfgerät) auf der Plattform „DieDebatte“ verfolgt hat.

DieDebatte („Mit dem Projekt Die Debatte wollen wir wissenschaftliche Fakten und Perspektiven in gesellschaftliche Debatten einbringen und Diskussionen anstoßen – Wir wollen zeigen, dass die Wissenschaft zu vielen Themen etwas beizutragen hat.“) ist ein Projekt der Organisation Wissenschaft im Dialog, dem SMC (science media center germany) und der TU Braunschweig und wird wie folgt „umrissen“:

Fake-News, alternative Fakten, Verschwörungstheorien: Bei vielen Themen, die in der Öffentlichkeit diskutiert werden, werden wissenschaftlich erwiesene Fakten in Frage gestellt oder ausgeklammert. … ‚Die Debatte‘ ist eine Plattform für die Diskussion aktueller kontroverser Themen aus der Wissenschaft und gleichzeitig ein Versuch, die wissenschaftliche Perspektive in öffentlich viel diskutierte Themen stärker einzubringen.

Quelle: https://www.wissenschaft-im-dialog.de/projekte/die-debatte/

Das suggeriert, dass das Projekt u. a. dazu dienen soll, fundierte wissenschaftliche Erkenntnisse zu bestimmten Themen in eine Debatte mit „der Bevölkerung“ einzubringen. Klingt erstmal gut. Aber scheinbar ist da etwas ausgesprochen schiefgelaufen oder die Kampagne dient ganz anderen Zwecken, nämlich der Propaganda bzw. der subtilen Beeinflussung der Leser.

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Wo sind sie denn… die Dampfer?

Es ist schon eine ganze Weile her, dass bei ExRaucher.org eine neue Story eingereicht wurde. Seltsam, denn es sind doch sicher viele neu auf das Dampfen umgestiegen… im letzten Jahr… oder so.

Klar… wenn man gerade erst mit dem Dampfen angefangen hat, dann mag man vielleicht nicht gleich mit seiner Umsteiger-Story um die Ecke kommen. Vielleicht hat man ja auch noch Angst, doch wieder rückfällig zu werden.

Das ist verständlich… aber nach ein paar Monaten nach erfolgreichem Umstieg, gibt es keinen Grund, nicht mit der eigenen Erfolgsstory hausieren zu gehen. Jede Story zeugt, welches große Potential im Dampfen steckt und kann dazu beitragen, dass Menschen, die noch Raucher sind, es vielleicht auch einmal ausprobieren. Werbeversprechen und Faktensammlungen sind gut und sinnvoll, aber eine Menge Storys von Menschen, die den Umstieg vom Rauchen zum Dampfen erfolgreich geschafft haben… und erleben durften, wie positiv sich das Dampfen auswirkt, sind oftmals noch überzeugender.

Die Storys bei ExRaucher.org werden jeden Monat zigtausend Mal angeklickt… und das nicht zum größten Teil aus „Dampfer-Kreisen“, sondern über Suchmaschinen oder über einen der zahlreichen Links in allen möglichen anderen Themenbereichen. Und das Interesse ist, obwohl nur noch wenig neue Storys dazugekommen sind, immer noch ungebrochen.

Je mehr Geschichten da zu finden sind, um so überzeugender ist die Aussage. Und es werden auch Skeptiker oder politische Entscheidungsträger immer wieder auf die Geschichten aufmerksam gemacht… und wenn es nur bei einem von hundert Fällen dazu führt, ein Umdenken einzuleiten, ist das schon ein enormer Erfolg.

Also los… traut Euch… es muss kein literarisches Meisterwerk sein… jeder kann seine Story schreiben… davon sind wir überzeugt! Viele Dampfer und wir freuen uns über DEINE Story… und sie kann dazu beitragen, die Öffentlichkeit besser über das Dampfen aufzuklären.

Das Mitmachen ist ganz einfach:

  • Schreibt Eure Story.
  • Schickt sie als Mail-Anhang (gängiges Format; am liebsten ist uns *.txt, *.doc(x), *odt… es darf aber auch *.pdf, *rtf etc. sein) an projektexraucher@xraucher org
  • Denkt bitte daran, in der Mail zu vermerken, falls Ihr damit einverstanden seid, dass die Story auch in das ExRaucher-Story-eBook aufgenommen wird.

Weitere Infos findet Ihr hier:

ExRaucher.org

ExRaucher.org – Mitmachen

ExRaucher.org – Einsetzen

 

Und nun… nix wie ran an die Tasten! 😉

Nachtrag: Markterhebung oder Studie?

Nun ist doch noch eine Antwort auf unsere Mail eingegangen. Grund für die Verzögerung war Arbeitsstau über den Feiertag. Das ist nachvollziehbar.

Es wurde mitgeteilt, dass es kein Geheimnis sei, dass die Firma Von Erl der Auftraggeber ist. Das ist logisch, denn spätestens nach Absenden der eigenen Antworten in der Erhebung erfährt man das ja auch.

Die Begründung dafür (für die Mitteilung des Auftraggebers erst nach Absenden des Fragebogens) ist, dass es ja zwei Fragen in der Erhebung gibt, bei denen verschiedene Hersteller – darunter auch Von Erl – genannt würden. Eine Nennung des Auftraggebers würde das Ergebnis dieser Fragen verfälschen.

Das klingt zunächst nachvollziehbar, aber ein wenig an den Haaren herbeigezogen. Es könnte höchstens Einfluss auf die eine Frage haben, wo danach gefragt wird, welche Hersteller man kennt. Aber wenn man Von Erl vorher nicht als Hersteller (und damit die Produkte) kannte, dann wird man kaum antworten, man kenne Von Erl, nur weil die Firma als Auftraggeber zu Beginn der Erhebung genannt wurde.

Insgesamt ändert die Antwort nichts an unserer Einschätzung, dass es sich vornehmlich um eine Markterhebung zur eigenen Marketing- und Produktoptimierung handelt.

Daran ist auch nichts auszusetzen, wie auch am Auftraggeber Von Erl nichts auszusetzen ist. Ein bitterer Beigeschmack bleibt trotzdem, weil die Markterhebung als „große Studie“ verkauft wird und suggeriert wird, es würden für die Allgemeinheit (und insbesondere für die Dampfer) interessante Daten erfasst. Hat man die Fragen beantwortet, dann stellt man fest, dass es mehr um Konsumgewohnheiten und Markenkenntnis geht und nur einige wenige Fragen zu anderen Themen abgefragt wurden. Letztere sind auch schon an anderen Stellen erfasst und ausgewertet worden.

Mit offenen Karten wäre das sicher besser angekommen. Wir werden der ausführenden Firma P8 GmbH noch eine Mail mit ein paar Hinweisen und Erläuterungen, wie die Szene so tickt, schreiben, damit sie verstehen, weshalb die Vorgehensweise eher zu einer grundsätzlichen Ablehnung führt, obwohl es eigentlich keinen Grund dafür gibt.

2. ÄnderungsV zur TabakerzV – Ein Schritt vor und 7/8. Schritt zurück

Es gibt nun ein Dokument mit Empfehlungen der Ausschüsse zur zweiten Änderungsverordnung zur Tabakerzeugnisverordnung.

Kurz zur Erläuterung: Gesetze und Verordnungen werden häufig aktualisiert und angepasst. Dies geschieht durch Änderungsgesetze und Änderungsverordnungen. Bei der TabakerzV steht nun eine zweite Aktualisierung an, bei der es – was uns E-Dampfer anbelangt – vornehmlich um Übergangsfristen und Aromenverbote (für fertige Liquids – Aromen als solche werden hier weder eingeschränkt noch irgendwie reguliert) geht.

Zunächst sollte Menthol in allen Varianten komplett und SOFORT (ohne Übergangsfrist – im Gegensatz zu „normalen echten“ Tabakprodukten, wo eine Frist bis 20.05.2020 gewährt wurde) aus den Liquids verbannt werden.
Dies wurde nochmals überarbeitet und zumindest eine Übergangsfrist bis zum 20.05.2020 auch für Menthol in Liquids eingeräumt.
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Markterhebung oder Studie?

Die eGarage berichtet am 29.04.2017 über die „world´s biggest vaping survey“, die kürzlich startete. Zum Launch dieser Erhebung wurden an etliche Adressaten (Forenbetreiber, Blogger, Magazin-/Zeitschriften-Redaktionen etc.) ähnlich lautende Mails mit dem Betreff

„Die weltweit größte Dampferstudie“

versandt. Ist es nun eine ungenaue Übersetzung des Wortes „survey“ (was ja sowohl Erhebung, Umfrage oder auch Studie bedeuten kann) oder wurde der Begriff „Studie“ mit Absicht gewählt? An Studien sind wir Dampfer ja immer interessiert, insbesondere, wenn sich diese hauptsächlich (wie in der Mail erläutert) an E-Dampfer richtet. Das Wort „Studie“ in Verbindung mit schmeichelhaften Beschreibungen des eigenen Web-Projekts ist geeignet, dass man schnell „Hurra“ ruft und teilnimmt… und auch Werbung für die „Studienteilnahme“ betreibt.

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ExRaucher (IG) und die Frage nach den Steuern *** U P D A T E ***

Noch sind vier Wochen Zeit, an der Umfrage teilzunehmen. Wir sind nach wie vor davon überzeugt, dass es wichtig und sinnvoll ist, die gebotene Möglichkeit zur Meinungsäußerung zu nutzen, wie wir es im ersten Artikel ja ausgeführt haben.

Für alle, die sich vielleicht vom Verfahren der Teilnahme haben abschrecken lassen, ist es eine gute Idee, sich diesen Artikel der IG-ED durchzulesen, in dem wirklich Schritt für Schritt erklärt wird, wie man vorgehen muss und der ebenfalls mit deutschen Übersetzungen daherkommt, die sprachliche Hürden zu überwinden helfen:

Ein Europa 24 Sprachen Teil 2

 

ORF – Auch E-Zigaretten sind nicht harmlos – ExRaucher sagt Kontra!

Man sollte ja meinen, jetzt wo Frau Pötschke-Langer in Rente ist und ihre Nachfolgerin einen objektiveren Standpunkt zur E-Zigarette (=E-Dampfgerät) vertritt, würde man zumindest keine offensichtlichen Lügen mehr lesen.

Aber der Umwelthygieniker Manfred Neuberger hat wohl den Schuss noch nicht gehört und besteht auf unhaltbaren, längst widerlegten Standpunkten.

Da dieser Artikel gestern im Radio zu hören und in mehreren österreichischen Onlinemedien zu lesen war, sagen wir Kontra! (K_10: ORF – Auch E-Zigaretten sind nicht harmlos).

Wir haben seine Aussagen einer Prüfung unterzogen und sie konnten natürlich nicht standhalten.

Warnung – Gesundheitsgefahr beim Konsum von E-Zigaretten und E-Shishas! *** U P D A T E ***

Ende Jahr und doch noch ein Aufreger – und wie!

Klar, die Polizei bzw. deren Dienststellen, wie die Prävention ist eine Institution, die auf Gefahren unbedingt aufmerksam machen muss und das wird auch begrüsst.

Wenn diese aber so ausfällt, wie die Warnung vor der E-Zigarette und E-Shishas, dann kann dies nur zu einem Kontra! unsererseits führen.

Wer so plakativ und falsch informiert, der wird aufgefordert, das zu korrigieren oder zu belegen. Falsche Behauptungen und Aussagen führen zu Verunsicherung und ja sogar dazu, Menschen in Angst und Schrecken zu versetzen – und das völlig unnötig

Hier sei echt auch die Frage erlaubt, seit wann die Polizei „Propaganda“ betreibt?

*** U P D A T E ***

Bereits am Fr., 30. Dezember 2016 nachmittags wurde der gesamte Post incl. aller Kommentare von der Polizei Mittelhessen auf Facebook gelöscht. Was der Anlass für das Entfernen der Meldung war, ist bislang nicht bekannt. Auf Facebook war es ja bereits wieder „still“ geworden. Es wäre zu hoffen, dass sich die Verantwortlichen die sachliche und konstruktive Kritik, die es auch gab, zu Herzen genommen und den Artikel mit den manipulativen Inhalten vorerst aus dem Netz genommen haben. Wir sind gespannt, ob nun in nächster Zeit eine konkrete Warnung vor dem Konsum der sog. „Legal Highs“ veröffentlicht wird… denn die tut sicherlich not.

ExRaucher (IG) und die Frage nach den Steuern

Mitte November wurden wir auf die Consultation on excise duties applied to manufactured tobacco for revision of Directive 2011/64/EU aufmerksam. Es geht dabei darum, dass die bestehende Richtlinie über die Besteuerung von Tabakprodukten überarbeitet werden soll. Notwendig wurde dies unter anderem dadurch, dass es zahlreiche „neue“ Tabakprodukte gibt, die sich nicht in die bestehende Direktive einordnen lassen, sowie die Überlegungen, auch E-Dampf-Produkte eventuell dort aufzunehmen.

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